Und noch ein DJ…

Posted on Montag 28 März 2005

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Wenn man mein Weblog so liest, könnte man meinen, ich mache nichts anderes als auf Konferenzen zu fahren und in Clubs zu gehen… Aber was soll man machen, wenn nach Vincenzo (letzte Woche) nun auch noch DJ Koze nach Wien kommt? Richtig, hingehen…
So pilgerte ich also Freitag Abend in Richtung "Fluc Mensa" am Praterstern, um dort angekommen erstmal mit einer ganzen Menge anderer Leute zu warten, bis um Mitternacht die Türen öffneten.. War aber ganz nett, denn beim Anstehen lernte ich Helmut kennen, einen Dokumentarfilmer aus Österreich, der seit einigen Jahren in Sao Paolo lebt und mit dem ich mich ganz gut unterhielt.
Drinnen herrschte eine ausnehmend gute Stimmung, die Leute stimmten sich auf den Main Act ein und waren alle guter Dinge. Gegen halb zwei startete DJ Koze dann auch mit seinem Set, das für meinen Geschmack anfangs ein wenig holprig ausfiel (will sagen: relativ harte Kontraste zwischen den Stücken), aber so nach einer Stunde wirklich richtig treibend wurde. Als ich um viertel Fünf ziemlich geschafft aufbrach, war er immer noch zugange - und der Stimmung der Gäste nach zu urteilen ging das sicher noch eine Weile weiter.
Schöne Geschichte am Rande: Irgendwann fiel mir ein Mädel auf, das sich ziemlich hektisch durch die Menge wühlte und ständig den Boden absuchte, als hätte sie was verloren. Wenige Minuten später hob ein Typ neben mir einen Geldbeutel vom Boden auf, schaute rein, und stand etwas unschlüssig rum. Ich meinte dann zu ihm, dass der wohl der jungen Dame gehören würde, und er ihn am besten an der Theke abgeben sollte; er hatte aber anscheinend keine Lust dazu und gab ihn mir… Ok, also kämpfte ich mich zur Theke durch und gab den Geldbeutel ab - kurze Zeit drauf sah ich sie wieder, wie sie immer noch hektisch suchend durch den Saal lief. Ich fragte sie, ob sie was vermisst - ja, einen Geldbeutel - meine Güte, war sie erleichtert, als ich ihr sagte, dass der am Tresen liege… Also auch noch ein gutes Oster-Werk getan.. :)

Zur Abwechslung gibt es mal keine unscharfen Handybilder, sondern verwackelte Handy-Filmchen im 3GP-Format (Quicktime oder RealPlayer können die mit einem Plugin abspielen): Einmal sehr schrammelig, einmal eher bass-lastig (wenn man das bei der Aufnahmequalität sagen kann.. )



  1.  
    März 29, 2005 | 5:44 pm
     

    Wie du ja schon sagtest: du scheinst nur noch von Konferenz zu Club und umgekehrt unterwegs zu sein… Und "schrammelig" ist böse untertrieben…. :D "Grottig" trifft es wohl besser :D :D :D

  2.  
    Jan
    März 29, 2005 | 5:51 pm
     

    war selber verblüfft, wie schranzig sich der sound ausnimmt. aber das muss am handy liegen, denn im club dröhnte das ganz anders.. :=)

  3.  
    März 30, 2005 | 3:57 pm
     

    Schranzig? Schrammelig??? Mein Lieber, du verösterreichisierst langsam aber bedenklich… :D

    Und? Warst du schonmal in einem Schrammelkonzert? DA vergeht dir Hören und Sehen, sag ich dir! ;-)))

  4.  
    Jan
    März 31, 2005 | 12:30 pm
     

    "Schrammelig" ist in der Tat wienerisch, aber "schranzig" ist ein stehender Begriff in der Szene (ha! Als ob ich dazugehören würde…):

    "Das was in den heutigen Clubs meistens von den Clubbern als Schranz definiert wird, ist "Progressive", "Monotone", oder "Detroit Sounds", bzw. alle drei Stilrichtungen zusammen.
    Schranz ist also nicht wirklich eine Stilrichtung von Techno, sondern eher ein Scene-Wort. Man könnte diese Art von Musik also genauso "Geschrubbe" nennen."

    (http://www.technokrone.de/forum-147-was_ist_schranz.html)

  5.  
    Laura giovenzana
    April 2, 2005 | 2:43 pm
     

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