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In Kommunikation@Gesellschaft ist ein weiterer Artikel erschienen:
Matthias Bopp (Tübingen): Immersive Didaktik: Verdeckte Lernhilfen und Framingprozesse in Computerspielen.
[Beitrag als pdf]
Der Text fällt in den Bereich der Game Studies, also der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Computerspielen. Bopp verbindet pädagogische, psychologische und soziologische Gedanken, um Lernprozesse in Spielen zu beschreiben - ein sehr interessanter Ansatz, wie ich finde.
Hier der Abstract:
Der Aufsatz fasst Computerspiele als unterhaltungsorientierte Lernumgebungen auf. Diese Lernprozesse werden wesentlich durch unauffällige, teilweise auch bewusst verdeckte didaktische Strukturen im Gamedesign unterstützt. Eine solche die Spielimmersion unterstützende Didaktik wird mit Hilfe eines handlungstheoretischen Ansatzes analysiert, der sich psychologischer Framingtheorien und Erkenntnissen zu selbstwertdienlichen Attributionsstilen bedient. Illustriert wird diese Analyse durch Beispiele aus drei grundlegenden Bereichen der immersiven didaktischen Gestaltung von Computerspielen: der Nutzung von Objekten mit Aufforderungscharakter, der Sequenzierung von Lernsituationen und dem Lernen am Modell. Abschließend wird vorgeschlagen, den genutzten theoretischen Ansatz als Baustein einer allgemeinen Handlungstheorie des Computerspiels aufzufassen.
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