Ergebnisse “Wie ich blogge?!”

Zusammen mit meinem studentischen Mitarbeiter Martin Wilbers habe ich in den letzten Wochen ein "Working Paper" verfaßt, das Ergebnisse der "Wie ich blogge?!"-Umfrage vorstellt und eine erste (kurze) Interpretation der Daten vornimmt.

Schmidt, Jan / Martin Wilbers (2006): Wie ich blogge?! Erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005. Berichte der Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmedien", Nr. 06-01. Bamberg. Online verfügbar: http://www.fonk-bamberg.de/pdf/fonkbericht0601.pdf. [Sollte dieser Link nicht funktionieren: http://141.13.22.238/fonkblog/pdf/fonkbericht0601.pdf]

Aus verschiedenen Gründen hat die Publikation dieser ersten Ergebnisse etwas länger gedauert, als ursprünglich geplant war. Die Befragung hat eine große Fülle an Daten erbracht, die selbst zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgewertet sind. Es hat sich unseres Erachtens nach bestätigt, dass das technische Format "Weblog" eine sehr große Bandbreite von Praktiken zuläßt, was ja auch einen gehörigen Teil der Faszination an Weblogs ausmacht: Jeder kann sich diejenigen Angebote und Verwendungsweisen aussuchen, die ihm sinnvoll und passend erscheinen, um sich so seinen eigenen relevanten Teil der Blogosphäre zu erschließen.

Dennoch existiert unserer Einschätzung nach ein gemeinsamer Nenner: Die Mehrzahl der Autoren verwendet ihr Weblog als ein Instrument des persönlichen "Networking" – wobei wir dieses "Networking" keinesfalls auf Geschäftskontakte o.ä. reduzieren möchten, sondern es allgemeiner verstehen: Als Praxis, Beziehungen zu anderen Personen (ob Freunde, Bekannte, Kollegen oder auch persönlich bislang unbekannte Menschen, die ähnliche Interessen teilen) aufzubauen und zu pflegen. Wichtig: Das heißt natürlich nicht, dass Blogger dies selber auch so sehen (müssten); wir haben sehr viele unterschiedliche Selbstverständnisse und Meinungen zum eigenen Blog und zur Rolle von Weblogs im allgemeinen in der Umfrage finden können. Aber wenn wir als Sozialforscher von all diesen individuellen Äußerungen abstrahieren und versuchen, das Gemeinsame hinter den unterschiedlichen Praktiken und Erwartungen zu finden, kommen wir zu der Schlußfolgerung, dass Weblogs eben mehr sind als "nur Online-Tagebücher", "nur quasi-Journalismus", "nur PR-Instrument".

Wir werden in den nächsten Monaten sicher noch den einen oder anderen Text (ob als Working Paper, Vortrag oder Aufsatz) produzieren und an dieser Stelle darüber informieren. Dazu freuen wir uns über Rückmeldungen, Kommentare und Einschätzungen von allen Interessierten – gerne auch in den Kommentaren zu diesem Eintrag. Hier noch die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:

  • An der Umfrage „Wie ich blogge?!“ nahmen 5.246 Personen teil, von denen ein Großteil nach dem Schneeballsystem durch Verweise in Weblogs auf die Befragung aufmerksam wurden. Die Ergebnisse können daher keinen Anspruch auf statistische Repräsentativität beanspruchen, erscheinen aber als aussagekräftig für die aktive deutschsprachige Blogosphäre.
  • 84 Prozent der Teilnehmer sind aktive Blogger, also Autoren von einem oder mehreren Weblogs. Das soziodemographische Profil dieser Gruppe entspricht in etwa dem von Pioniernutzern neuer Internet-Technologien (hohe formale Bildung; um die 30 Jahre alt; oft noch in einer schulischen oder studentischen Ausbildung), weist aber ein vergleichsweise ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auf. Unter den Weblog-Autoren im Teenager-Alter sind Frauen gegenüber Männern sogar deutlich in der Überzahl.
  • Die häufigsten Gründe für das Führen eines Weblogs sind Spaß und Freude am Schreiben sowie der Wunsch, Ideen und Erlebnisse für sich selbst festzuhalten. Inhaltlich dominieren Berichte aus dem Privatleben sowie (etwas seltener) dem schulischen, studentischen oder beruflichen Alltag. Fotos und Bilder sowie Verweise auf andere interessante „Fundstücke“ im Netz werden ebenfalls von einer Mehrheit im Weblog publiziert.
  • Weniger als ein Drittel der Autoren bloggt unter einem Pseudonym oder völlig anonym; die Mehrheit gibt in Beiträgen oder auf gesonderten „about me“-Seiten Hinweise auf ihre realweltliche Identität.
  • Nahezu alle Autoren erlauben Kommentare in ihrem Weblog, wobei oft nur wenige Beiträge tatsächlich zu Rückmeldungen der Leser führen. Zum Leserkreis vieler Weblogs gehören sowohl Freunde der Autoren als auch Personen, die die Autoren nicht persönlich kennen.
  • Etwas mehr als die Hälfte der Autoren führt eine Blogroll, in der sie vor allem auf solche Weblogs verweisen, die sie selber gerne lesen oder die Freunde von ihnen führen. Mit steigendem Alter des Weblogs wächst der Umfang der Blogroll, sinkt aber die Aktualisierungshäufigkeit.
  • Etwa 60 Prozent der Autoren führen ihr Weblog bei einem Provider, wobei twoday.net, myBlog.de und blog.de in der Stichprobe am Häufigsten vertreten sind. Unter den Stand-Alone-Systemen dominiert WordPress mit deutlichem Abstand vor Serendipity. Die Zufriedenheit mit der jeweiligen Weblog-Software und einzelnen Aspekten variiert zwar in einzelnen Punkten, ist aber im Großen und Ganzen recht hoch.
  • Von den knapp vier Prozent ehemaligen Bloggern, die an der Umfrage teilnahmen, hat etwa die Hälfte ihr Weblog schon nach höchstens drei Monaten wieder beendet. Wichtigster Grund für die Aufgabe war, die Lust daran verloren oder es als zu zeitaufwändig empfunden zu haben. Für diejenigen, die ihr Weblog länger führten, gewannen allerdings Bedenken zur Privatsphäre an Bedeutung.
  • Nur eine Minderheit der Befragten liest mehr als zehn Weblogs regelmäßig; dominierende Erwartung an das Medienformat sind die Möglichkeit zu Kommentaren, die persönliche Meinung des Autoren in den Beiträgen zu erkennen, ein lockerer sprachlicher Stil und das Publizieren von Inhalten, die in anderen Medien nicht vorzufinden sind.

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85 Antworten auf Ergebnisse “Wie ich blogge?!”

  1. Maddin sagt:

    JUHU! Es ist raus, es ist raus!! War schon einmal klasse daran mitgearbeitet haben zu dürfen und ich freue mich schon auf alles was da noch kommt!

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  10. Sabrina sagt:

    schon interessant, die ergebnisse, einiges erscheint mit aber auch recht logisch. werde die ergebnisse auch mal in mein blog stellen

  11. Pingback: 6grad.de - ganz schön kalt… » Wie ich blogge?!

  12. Schöne Liste – interessante Ergebnisse.

  13. Pingback: Wie ich blogge?! - Weblog - jeenaparadies.net

  14. Vielen Dank für die Umfrage und die Ergebnisse.
    Könntet ihr die Resultate nicht als HTML irgendwo aufs Netz stellen, damit man darauf verlinken kann?
    Schön wäre auch, wenn die einzelnen Abschnitte mit id-Tags versehen werden, damit man mittels ergebnisse.html#anzahl_weblogs darauf verweisen könnte. So könnten sich auch Diskussionen darüber bilden..

  15. kiter sagt:

    Ich mache es mir einfach und schließe mich den anderen hier an. Es wurde ja schon alles gesagt: Vielen Dank für die Ergebnisse die recht interessant sind.
    Und viel Erfolg mit dem Ergebnis!

  16. blogreiter sagt:

    Danke für die gute Arbeit und die Auswertung Jan und Martin. Die Weblogbefragung, erste Ergebnisse, habe ich in einem Stück durchgelesen und finde sie gelungen und gut gemacht.
    Einiges hat man vermutet, aber nun bestätigt gefunden und durch die beigefügten Tabellen zum Betrachten vor sich. Interessant die Soziodemographischen Merkmale, die Internetnutzung und die Motive der Blogger. Dass weniger als ein Drittel der Autoren anonym bloggen, die Mehrheit aber auf ihre Identität hinweist, finde ich richtig. Das ist eine gute Plattform für Meinungsaustausch und eine Hilfe zum beschriebenen “networking“. Die Liste der typischen Weblogs, sowie die Einschätzung von Aussagen über Weblogs und die Liste der Weblogplattformen, sind schon interessant und in dieser Form neu. Diese Unterlage bringt Erkenntnisse, die man bei der eigenen Webloggestaltung, Pflege und Verbesserung mit berücksichtigen kann und verwenden sollte.

    tschuess

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  23. Paul sagt:

    Hallo,

    die PDF-Dateien sind nicht erreichbar und man kann sie leider nicht downloaden da immer eine Fehlermeldung des Browsers kommt.

    Können Sie das bitte mal ändern?

  24. prisac sagt:

    ach
    ja.

    jetzt
    sind wir schlauer???

    fun and sun

    pri and sac

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  30. MediaMirror sagt:

    Sehr interessant die Ergebnisse eurer Umfrage. Einen Aspekt wollte ich besonders herausgreifen. “Nur eine Minderheit der Befragten liest mehr als zehn Weblogs regelmäßig” Wenn ich manche Blogrolls sehe habe ich mich immer gefragt, wie diese Leute es nur schaffen, solch eine Zahl von Blogs zu lesen. Wenn ich von mir selbst ausgehe ist es völlig klar, dass spätestens bei 10 Blogs die Grenzen des machbaren erreicht bzw. überschritten sind und das trotz RSS und Feed-Readern.
    Ich bin gespannt auf weitere Veröffentlichungen, vielleicht noch genauere Aussagen dazu, wie unterschiedlich bzw. nicht unterschiedlich Frauen und Männer eventuell Blogs nutzen.

  31. Media Mirror sagt:

    Der Fehlerteufel hat zugeschlagen. In dem Link zu meinem Blog war ein Fehler. Jetzt müsste aber alles stimmen.

  32. Jan Schmidt sagt:

    Dass die durchschnittliche Anzahl der gelesenen Weblogs so gering ist, hat viele Leute überrascht. Zwei Vermutungen könnte ich anbieten, um diesen Wert zu erklären: a) Die relativ hohe Anzahl von “Blogneulingen”, die sich ihr Lektürerepertoire erst nach und nach aufbauen und/oder b) die Nutzungspraxis, nur Weblogs von Personen aus dem näheren sozialen Umfeld zu lesen.
    Das ist eine Frage, die wir in den nächsten Wochen uns nochmal genauer anschauen können; ich habe gerade mal in die Daten geschaut und kann zumindest eine Vermutung bestätigen: Es besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Anzahl der gelesenen Blogs und dem Nutzen eines Feed Readers. Wer einen solchen nutzt, liest im Durchschnitt über 30 (31,28) Blogs, wer keinen Reader benutzt, nur knapp 11 (10,72). Auch hier: Extremwerte verzerren den Durchschnitt; der Median beträgt 15 (mit feed reader) bzw. 5 (ohne feed reader)

  33. Pingback: 37sechsBlog

  34. Pingback: Weblogs

  35. energy_7 sagt:

    Oh, schön. Letztes Jahr habe ich an dieser online-Befragung teilgenommen. Als angehende Psychologin bin ich Umfragen gewöhnt *g*. Jetzt sind die Ergebnisse da. Mich wundert, dass nur 1/3 aller User anonym oder unter nick-Namen schreiben. Muss irgendwie an der Stichprobe liegen. Die meisten User, die ich kenne, schreiben alle anonym (inkl. mir selbst), alleine wg. der Überhäufung mit unnützem spam, hoaxes, werbematerial,… Viel Erfolg noch mit ihrem Werk. Interessant ist auch das Buch: Psychologie des Internets von Peter Vitouch (Band 1 und 2, wobei das 2. Band auch Forschungsergebnisse beschreibt und das erste eher eine Einführung darstellt, eine Beschreibung bzw. ein Projekt / Sammelband, da von versch. Personen, Studierenden, Assistenten (?) zusammengestellt und nur von ihm herausgegeben, kommentiert. Jedenfalls freue ich mich ‘mal über die Ergebnisse der ersten Studie. Mit freundlichen, kollegialen Grüssen, energy_7

  36. Die Nutzung eines Feed Readers erhöht also das bewältigbare Lesevolumen um das Dreifache. Umso mehr ein Grund für jeden, der mehr Leser erreichen will, verstärkt auf diese technische Möglichkeit hinzuweisen. Andernorts wurde ja schon erwähnt, dass gute 90% der Durchschnittskonsumenten mit dem Begriff Feed oder RSS derzeit gar nichts anzufangen wissen.

    So gut kann gar keine Suchmschinenoptimierung sein, dass sie dieselbe Erhöhung der Reichweite bewirken könnte wie der einfach Vorschlag eines Blgoautors an seine Leser, doch vom Browser auf den Newsreader umzusteigen.

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  44. Killoyle sagt:

    Danke für die Befragung und die Auswertung. Auch wenn das ganze nur auf den deutschsprachigen Raum bezogen ist – es ist sehr interessant. Und in Sachen Bloggen unterscheiden wir uns sehr von anderen Ländern, z. B. den USA. Eine Zusammenschau von Ergebnissen aus verschiedenen Ländern möchte ich gerne einmal sehen.
    Die im Bericht erwähnten Detailfragen, denen es jetzt nachzugehen gilt, machen mich neugierig. Insbesondere die Konsequenzen des Bloggens auf die Privatsphäre.

  45. Jan Schmidt sagt:

    @killoyle: Der internationale Vergleich wäre in der Tat sehr spannend; aus anderer (sprachwissenschaftlicher) Perspektive wurde das ja unlängst gemacht, siehe diesen Eintrag.

  46. Pingback: Speisekarten-Blog

  47. Noogie Kaufmann sagt:

    Besten Dank für die Online-Bereitstellung der Ergebnisse.
    Mit besten Grüßen aus Münster.
    Noogie Kaufmann

  48. Pingback: technikforschung.twoday.net

  49. Pingback: lesBar » Blog Archive » Blogger untersuchen wie Blogger bloggen, ähm?

  50. Pingback: thorstenulmer.twoday.net

  51. CANABBAIA sagt:

    DUB erforscht DEB

    Die Universität Bamberg erforscht (ohne natürlich meine putzigen Abkürzungen zu verwenden) DEutschlands Blogger.

    Dort gibt es eine Forschungsstelle “Neue Kommunikationsmedien” [was es nicht alles gibt ... ] und an der hat ein gewisser Jan Schmidt zusammen mit seinem studentischen Mitarbeiter Martin Wil-bers herauszufinden versucht, “Wie ich blogge” (bzw. wie Sie bloggen – falls sie bloggen; falls nicht: auch über die Leser – Nur-Leser und Blogger als Blog-Leser – erfährt man etwas) in seinem Arbeitspapier “Erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005″, Berichte der Forschungsstelle …, Nr. 06-01. Wie sich das für Netz-Forschung gehört, stehen auch die Ergebnisse im Netz. Ausführlich (27 S.) hier: http://www.fonk-bamberg.de/pdf/fonkbericht0601.pdf; und in Kurzform in einem – kommentierbaren und von den Umfrageteilnehmern auch schon fleißig (wenn auch nicht sehr er-hellend) kommentierten – “Bamblog” (na also, die kürzen ja auch ab – dabei klänge doch “Bam-BergBlog” so richtig melodisch… – ich würde tibetanische Tempelgongs oder japanische Trommel-schläger assoziieren).
    …………… usw.

  52. Uwe Keim sagt:

    Gut gemacht, Jungs!

  53. Uwe Keim sagt:

    Oh, einen Einwand hätte ich noch. In Eurer Einleitung schreibt Ihr:

    “Immer mehr Einzelpersonen und Organisationen nutzen Weblogs…”

    Von Wissenschaftlern hätte ich eigentlich erwartet, daß sie solche niveaulosen/bedeutungslosen Phrasen (“…immer mehr…”) die wohl aus der Klatschpresse stammen und ja niemals nachzuvollziehen sind, nicht verwenden.

    OK, vielleicht kleinkarriert, aber meine Meinung :-)

  54. Pingback: BloggingTom

  55. Jan Schmidt sagt:

    Uwe, der erste Satz ist immer der Schwerste.. :)
    Aber warum soll der Satz nicht nachvollziehbar sein? Alle verfügbaren Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Blogs zunimmt, insofern ist der Satz doch zutreffend.

  56. Uwe Keim sagt:

    Der Satz stellt eine Behauptung auf die dem Autor in den Kram passt und liefert keinen Beweis für die Behauptung.

    Genau so wie “Fakt ist…” und dann irgend eine Behauptung :-) .

  57. Jan Schmidt sagt:

    Ok, Dir fehlt also der Beleg, da hast Du sicherlich recht. Mich hatte das “niveaulos/bedeutungslos” irritiert, denn das ist der Satz in meinen Augen überhaupt nicht, im Gegenteil: Nur weil immer mehr Personen und Organisationen bloggen, erleben wir im Moment diese dynamischen Institutionalisierungsprozesse (Stabilisierung und Differenzierung von Verwendungsweisen; Herausbildung von Teilöffentlichkeiten, …).

  58. stoertebeker sagt:

    Hallo,

    habe in meinem Beitrag Stellen aus dieser Zusammenfassung zitiert und in Relation zu meinem Blog und mir persönlichgesetzt . Alle Zitate sind eindeutig als aus diesem, ihrem Beitrag gekennzeichnet und hervorgehoben. Ich hoffe, das ist in Ordnung, andernfalls bitte ich um Nachricht, um etwaige Änderungen vornehmen zu können.

    Grüsse, Stoerti

  59. Jan Schmidt sagt:

    Stoertebeker, klar ist das in Ordnung.

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  65. fwolf sagt:

    hi,

    die genannte URL zum PDF funzt nicht.
    cu, w0lf.

  66. sravana sagt:

    Kompliment für die interessante Auswertung.

  67. Jan Schmidt sagt:

    In manchen Browsern funktioniert der ursprünglich angegebene Link nicht, weil eine Weiterleitung der fonk-bamberg-URL nicht unterstützt wird; ich habe den zweiten Link eben noch ergänzt.

  68. Pingback: ooblong » Blog Archiv » blogs

  69. parol sagt:

    Kjempe kuuuul hjemmeside du har.

  70. Jan Schmidt sagt:

    Aha?

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  72. Alex sagt:

    schon interessant, die ergebnisse, einiges erscheint mit aber auch recht logisch. werde die ergebnisse auch mal in mein blog stellen

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  80. Pingback: marc pentermann.de

  81. mbw sagt:

    Ich habe gerade den Deinen Vortrag vom Juni auf http://www.e-teaching.org, bzw. die Aufzeichnung gesehen und bin begeistert. Ich teste noch mein mehrsprachiges Blog – ursprünglich zum Sprachenlernen in so einem erweiterten Tandem gedacht – überlege aber noch, ob ichs freischalten soll.

  82. mbw sagt:

    Übrigens könnte ich ich ganz viel Feedback gebrauchen! Und zum Mitmachen ist auch jeder eingeladen. URL ist per Name über diesem Post erreichbar.

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