Juhuu und Ampferbacher Hähnchen

Posted on Sonntag 22 Oktober 2006

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Ich sag nur ein Wort: Geht doch!

Das war eh ein gelungenes Wochenende; ich kam zum ersten Mal in den Genuß der legendären Hähnchen im Max-Bräu in Ampferbach (den meisten geläufig vom alljährlichen Bockbier-Festival am 1.Mai - sofern sie sich noch dran erinnern…). Ich muss zwar sagen, dass die Sauce etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt (irgendwie staubig, meine ich), aber das Bier macht es wieder wett. Man munkelt, dass neben Wasser, Malz und Hopfen noch irgendwelche anderen Zutaten drin sind, LSD etwa oder Bilsenkraut, weil es wirklich eine ordentliche Wirkung hat. Ich tippe ja auf Ampfertamine.

 

Salat gibt es erst ab Allerheiligen

 

Wer kann schon von sich sagen, seinen eigenen Bierdeckel zu haben? 



  1.  
    Oktober 22, 2006 | 11:37 pm
     

    Sieht wirklich aus, als ob das arme Geflügeltier noch in seinem eigenen Blute schwimmt…. Ich hab die auch noch nie probiert. Wenn ich mal wieder einen Anflug von Wagemut haben sollte, kauf ich mir auch mal so einen Vogel. :D

  2.  
    Oktober 23, 2006 | 4:04 pm
     

    Kleine Anmerkung von mir zum Thema Bier: Bei uns in Wien bekommt man jetzt auch schon Bamberger Rauchbier - hier der Beweis: http://flickr.com/photos/triotex/276499766/

  3.  
    Oktober 23, 2006 | 6:15 pm
     

    Ampfertamine?! Wortspielhölle! Ein Anwärter oder Fortgeschrittener!

  4.  
    Oktober 23, 2006 | 7:00 pm
     

    Ole ole! FCB ,-)

  5.  
    Jan Schmidt
    Oktober 23, 2006 | 10:54 pm
     

    @conny: Das Hähnchen selbst war wirklich lecker, hab auch gleich zwei gegessen (für 3,10 Euro das Stück, bzw. das halbe Stück… :))
    @Philipp: Ist das Schlenkerla oder Spezial? Das sind nämlich die beiden Bamberger Rauchbiersorten..
    @Maddin: Was schlechte Wortspiele angeht, bin ich definitiv Fortgeschrittenern..
    @MUslar: Beim obigen Hähnchenessen war auch einer Werder-Fan dabei, stilecht im Trikot. Der hat sogar drei Hähnchen geschafft… :)

  6.  
    Oktober 24, 2006 | 11:53 am
     

    Uiuiui, ich werte die Ampfertamine mal als Bewerbung zum Vizeteufelchen in der Wortspielhölle… ;-)

  7.  
    Oktober 29, 2006 | 1:56 am
     

    bei einem irischen metzger kostet ein brathähnchen 6 euro. ohne eigenes blut.
    und ich will wieder bamberger bier trinken!

    außerdem: die bilsenkraut-beschreibung auf wikipedia hat mir klargemacht, dass ich botanik hätte studieren sollen. das hätte meiner poesie besser getan als literaturwissenschaft.
    Das Schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger), auch “Hexenkraut”, ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie wird circa 30 bis 60 (in Extremfällen bis ca. 170) Zentimeter hoch und ist krautig. Die Wurzel ist spindelförmig und nach oben hin rübenförmig, der Stängel ist klebrig. Die Blätter sind länglich-eiförmig und grob buchtig gezähnt. Die unteren Blätter umfassen den Stängel, die oberen sind schmal gestielt.

    “grob buchtig gezähnt”, “schmal gestielt”, ich hab tränen der rührung im aug.

  8.  
    Jan Schmidt
    Oktober 29, 2006 | 2:45 pm
     

    Das ist nix gegen die Schilderung des Blauen Blumenkohls von Danzelot von Silbendrechsler:
    “Nicht wenig verblüfft die Dressur des Blauen Blumenkohls. Da muß zur Abwechslung der Blütenstand herhalten und nicht der Blattwuchs. Der Blütendolde anerzieht der Gärtner die temporäre Fettsucht. Ihre zahllosen, zu einem kompakten Schirm zusammengedrängten Blumenknöspchen verfetten mitsamt ihren Stielen zu einer unförmlichen Masse von bläulichem Pflanzenspeck. Der Blumenkohl ist also eine vor dem Aufblühen in ihrem eigenen Fett verunglückte Blume, oder genauer gesagt: eine verunglückte Vielheit von Blumen, eine verkommene Rispendolde. Wie in aller Welt kann nun dieses Mastgeschöpf mit seinen zu Speck verquollenen Eierstöcken sich weiterpflanzen?” ….
    [Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher, S. 14]

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