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Vielleicht ist ja für den einen oder die andere ganz interessant, wie so ein Fernsehinterview läuft, deswegen - nach der Ankündigung und dem offiziellen Eintrag - hier nun der dritte Teil der Kulturzeit-Trilogie: Das Making of…
Mitte letzter Woche hat mich die Redaktion der Sendung kontaktiert und ein Vorgespräch geführt, das sich um verschiedene Aspekte von sozialen Beziehungen im Internet drehte - letztlich wurde nur ein Bruchteil davon im Interview angesprochen, aber es gab mir schon mal einen Eindruck, in welche Richtung die Fragen gehen würden. Ende der Woche kam dann die Mitteilung, dass in der Redaktionskonferenz entschieden wurde, den Beitrag am Dienstag 16.1. zu senden. Also bin ich heute nach Nürnberg in die Räumlichkeiten der Firma “MM Film & Video” in Nürnberg gefahren, wo das Gespräch (bei dem ich nach Mainz zugeschaltet war) um 18 Uhr aufgezeichnet wurde. In der Maske erfuhr ich u.a., dass der Gründer Manfred Müller DER Manfred Müller ist, der in den 70er und 80er Jahren u.a. für den 1. FC Nürnberg und Bayern München im Tor stand… Schau an! Dezent ließ ich meinen HSV-Button am Mantel…
Im Studio hatte ich über einen Knopf im Ohr Verbindung zum Studio in Mainz und konnte auf dem Monitor vor mir Gert Scobel zuwinken. Leider war der Bildausschnitt so gewählt, dass der “Hard Blogging Scientist“-Button am Jacket nicht zu sehen war (tut mir leid Steffen…), und etwas problematisch war, dass sich der Monitor wohl in meine Brille spiegelte… Auf Geheiß des Kameramanns bog ich meinen Kopf mal hierhin, mal dorthin, bis eine spiegelfreie Position erreicht war, die mir allerdings etwas unnatürlich (und zudem unbequem) vorkam; während des Interviews erinnerte mich gelegentliches Winken des Kameramannes daran, dass ich wohl wieder den Kopf bewegt hatte…. Etwaige Fehler in meinen Antworten sind also ausschließlich mangelnder Blutversorgung meines Hirns und nicht etwa mangelnder Kompetenz zuzurechnen.. ![]()
Eh ich mich versah, war das Gespräch auch schon wieder vorbei. Ich kann selbst gar nicht so genau beurteilen, wie es letztlich im TV aussah - während der Sendung saß ich schon wieder im Zug zurück nach Bamberg -, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, zum ersten Mal einen “richtige” TV-Auftritt mitzumachen. Mich würde auch interessieren, wie das Interview geframed war, d.h. was der einleitende Filmbeitrag thematisiert hat und wie das Gespräch dazu passte. Kann mich da mal jemand aufklären?
Ach ja, Disclaimer (oder so): Anders als bei meinen bisherigen Interviews und Hintergrundgesprächen mit Medienvertretern gab es diesmal auch ein Honorar bzw. eine Aufwandsentschädigung.
Die Einsamkeit des Torwarts vor dem Interview
Ich habe es geschafft, mir die Sendung via onlinetvrecorder aufnehmen zu lassen. Sollte ich es irgendwie hinbekommen das runterzuladen (das ist gar nicht so einfach wie man denkt…) kann ich dir die Aufzeichnung gerne zukommen lassen.