Nachtrag zum Wochenende

Posted on Montag 12 März 2007

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Zwei schöne Begebenheiten vom Wochenende:

Samstag Nachmittag stattete ich mal wieder dem Bamberger Volksparkstadion (das allen 11-Freunde-Lesern seit der letzten Ausgabe vertraut sein dürfte, da war es nämlich als Stadionposter [hier meine Variante] erhalten; meine Leser kennen es schon länger) einen Besuch ab - das Oberfrankenderby des 1. FC Eintracht Bamberg gegen die Spvgg Bayreuth stand an. Mein Timing war schlecht, denn ich musste eine Viertelstunde vor Schluß schon aufbrechen, und hörte beim Fahrrad Aufschließen den Jubel, als das einzige Tor fiel. Nun ja, jetzt sind die Bamberger sogar Tabellenerster der Bayernliga, was ihnen langfristig jedoch nicht viel nutzt, da sie aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht für die Regionalliga gemeldet haben. Und wenn man folgendes Foto sieht, versteht man wohl auch, warum: Ich kann mir schlecht vorstellen, dass in der Regionalliga die Zuschauer weiterhin direkt neben der Eckfahne für eine Bratwurst anstehen dürfen…

Bamberger Volkspark 

“Wie stehts denn?” - “Ist mir wurscht.”

Abends hatte ich dann eine Karte für Josef Hader, der sein famoses Programm “Hader muss weg” in der Bamberger Konzerthalle gespielt hat. Besonders erheiternd war der Umstand, dass parallel im großen Konzertsaal die Paldauer gespielt haben, weswegen völlig unterschiedliche Publika in der Lobby aufeinandertrafen - hier das eher jünger und schwarzhumoraffine, dort das eher ältere und trachtengewandete Volk (darunter meine Friseurin, jetzt hab ich ein Gesprächsthema für den nächsten Besuch… :)). Beim Warten wurde ich Zeuge eines zeitlos schönen Dialogs, der so aber auch nur in Franken funktioniert:

“Mir warn ja neulich bei’n Widdägger…”

“Ah, bei’n Widdäger Herzbu’m?”

“Nah, bei’n Rodschä Widdägger.”



  1.  
    März 13, 2007 | 12:29 am
     

    Ach ja - dann hast du also das Kuddelmuddel-Herzschlag-Tor verpasst… :D
    Meine Stammwürstchenbude ist immer die gegenüber. Die Wörschtla waren aber auch wieder besonders gut am Samstag. ;)

  2.  
    Britta
    März 13, 2007 | 3:19 pm
     

    wunderbar dieser Dialog!!
    Ich werde mir das Recht rausnehmen, ihn zu zitieren!

  3.  
    März 13, 2007 | 7:57 pm
     

    das nächste mal bitte mitschneiden… :-) wie man so ganz ohne harte konsonanten auskommen kann, wird sich mir nie erschließen. ;-)

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